Urheberrecht: BVDW sieht zurzeit keinen Anpassungsbedarf

25. Juni 2009, 14:02 Uhr

Das Urheberrecht hat sich in den vergangenen Jahren durch die Digitaltechnik und vor allem das Internet neuen Anforderungen stellen müssen. Ursprünglich für gedruckte Texte entwickelt, hat es  bereits größere Ergänzungen und Überarbeitungen des Urheberrechts gegeben und ist auf dem derzeitigen Stand mit der am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Gesetzesnovelle des sogenannten „zweiten Korbes zum Urheberrecht“ gültig.

Im Rahmen einer Anhörung hat das Bundesjustizministeriums (BMJ) einen möglichen gesetzgeberischen Handlungsbedarf im Bereich des Urheberrechts diskutiert. Dies ist Anlass für eine Stellungnahme des BVDW: Im Rückblick auf die in den vergangenen Jahren durchgeführten beiden Körbe zur Urheberrechtsreform ist der BVDW der Auffassung, dass bereits eine gute und überwiegend ausgeglichene gesetzliche Regelung getroffen wurde.

Eine mögliche Beschränkung für weitere private Vervielfältigung von Kopien des ursprünglichen Originals einzuführen, hält der BVDW für nicht erforderlich und auch nicht umsetzbar. Im Zuge des zweiten Korbes zum Urheberrecht trat bereits die Regelung in Kraft, dass Privatkopien von offensichtlich rechtswidrig hergestellten oder öffentlich zugänglich gemachten Vorlagen unzulässig sind. Dies sei völlig ausreichend und bedarf keiner weiteren Anpassungen.

Die ausführliche Stellungnahme des BVDW finden Sie hier.

Quelle: BVDW

Seite gelesen: 4632 | Heute: 3 | Zuletzt am 16. Dezember 2017

 

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