Senioren halten nicht viel von Online-Banking und Geldautomaten

26. August 2009, 9:39 Uhr

Umfrage: Großteil legt Wert auf individuelle Beratung / Persönlicher Bank-Kontakt erwünscht

Hohe Flexibilität und jede Menge Zeitersparnis versprechen Geldinstitute durch Überweisungen und sonstige Transaktionen per Online-Banking. Doch nicht alle Kunden sind von dem virtuellen Angebot wirklich begeistert. Vor allem ältere Mitbürger halten wenig davon, ihre Bankgeschäfte im Internet zu tätigen. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des „Senioren Ratgebers“ hat jetzt ergeben, dass fast neun von zehn der Ab-60-Jährigen ( 87,0%) kaum die Möglichkeiten des Online-Banking nutzt.

Die Senioren bevorzugen vielmehr den  persönlichen Kontakt zu ihrem Geldinstitut. Fast die Hälfte der 60- bis 69-Jährigen (48,5 %) und mehr als zwei Drittel der Ab-70-Jährigen (68,2 %) beauftragen für Geldgeschäfte jeglicher Art meist persönlich einen Bankmitarbeiter. Auch Geldautomaten sind vielen von ihnen suspekt. Ein Drittel der 60- bis 69-Jährigen (33,6 %) und knapp jeder zweite Ab-70-Jährige (47,6 %) lässt sich abgehobenes Bargeld lieber von einem Bankangestellten ausbezahlen.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.014 Personen ab 14 Jahren.

Seite gelesen: 4804 | Heute: 2 | Zuletzt am 15. Oktober 2017

 

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