Mehr Transparenz für die Werbung im Internet durch konsistente Bruttoausweisung

14. Februar 2012, 20:04 Uhr

Neue Bewertungskonvention für das Performance-Segment des klassischen Online-Werbemarktes sichert hohen Qualitätsstandard der Marktzahlen

Nielsen hat in Zusammenarbeit mit der Unit Marktzahlen des Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., weiteren Online Marktteilnehmern und dem Nielsen Kundenkreis eine neue Bewertungskonvention für ein Teilsegment des Online-Display-Werbemarktes verabschiedet. Im Zuge dieser neuen Bewertungskonvention wird die Meldung performancebasierter Kampagnen an die tatsächliche Marktentwicklung und -realität angepasst. Vorteil der neuen Bewertungskonvention ist zudem, dass eine homogene Bruttomeldung sämtlicher Online-Display-Werbeinvestitionen gewährleistet ist. Die Umstellung erfolgt mit dem Januarabschluss 2012 mit rückwirkend auch für 2011 geänderter Basis und führt zu einem niedrigeren Niveau des Nielsen Online Bruttowerbedrucks. Die notwendig gewordene Anpassung hat zur Folge, dass die neuen Online-Werbemarktzahlen sich nicht mehr mit vorangegangenen Ausweisungen vor 2011 – auch intermedial – vergleichen lassen. Verknüpfungen und Gegenüberstellungen jeglicher Form – „Vorher-Nachher“-Darstellungen, Darstellungen von Zuwächsen oder Verlusten des Bruttowerbedrucks im Quartals- oder Jahresvergleich etc. 2010 vs. 2011 – sind inhaltlich nicht korrekt und daher nicht zulässig.

Ludger Wibbelt, Geschäftsführer Nielsen: „Nielsen ist dafür bekannt, seine Werbestatistik gemäß den Änderungen auf dem Medien- und Werbemarkt kontinuierlich anzupassen, um den realen Medien- und Werbemarkt widerzuspiegeln. Wir freuen uns, die neue Bewertungskonvention für performancebasierte Online-Kampagnen umsetzen zu können, was zu einer weiteren Verbesserung der Daten der Nielsen Online-Werbestatistik führt.“

Frederik Raviol, Leiter der Unit Marktzahlen im OVK: „In der Vergangenheit gab es teilweise Unschärfen zwischen Brutto- und Nettozahlen innerhalb der Statistik. Die neue Bewertungskonvention beseitigt diese Diskrepanz und bietet dadurch noch mehr Validität und Aussagekraft für die Brutto-Online-Werbestatistik.“

Grundlage der Nielsen Online-Werbestatistik sind die monatlichen Meldungen zu Bruttowerbeaufwendungen, die auf den von den 22 Kooperationspartnern vermarkteten Online-Werbeträgern (Websites, Newsletters, Micropages) generiert werden. Dabei sind Bruttowerbeaufwendungen sämtliche durch Werbung (ohne Eigenwerbung) erzielten Bruttowerbeinvestitionen, die bei den Vermarktern zu einem buchhalterischen Vorgang geführt haben. Somit können ca. 75 Prozent des klassischen Online-Werbemarktes (klassische Online-Werbung ohne Suchwortvermarktung, Affiliate) abgedeckt werden!

Quelle: Nielsen Media Research GmbH

Seite gelesen: 6381 | Heute: 2 | Zuletzt am 18. Oktober 2017

 

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