Löschen statt Sperren ist der richtige Ansatz im Kampf gegen Kinderpornografie im Internet

17. Oktober 2009, 15:47 Uhr

eco begrüßt das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco e.V. sieht in den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen auf dem Gebiet der Rechts- und Innenpolitik wichtige Fortschritte und begrüßt das Prinzip „Löschen statt Sperren“ über internationale Kooperationen als effektivsten Weg im Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet.

Dazu Oliver Süme, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von eco: „Die Entscheidung der Koalition ist auch eine Bestätigung der jahrelangen Arbeit der nationalen und internationalen Beschwerdestellen der Internetwirtschaft, die gerade bei kinderpornografischen Angeboten auf ausländischen Servern gut funktioniert. Mit diesen Ressourcen und unserer Erfahrung im Rücken sind wir gerne bereit, die staatlichen Behörden nach Kräften zu unterstützen. Wir sind uns der großen Verantwortung bewusst, die mit dieser Tätigkeit verbunden ist, aber wir wissen auch um die möglichen Erfolge.“

eco betreibt seine Internet-Beschwerdestelle bereits seit mehr als zwölf Jahren. Internetnutzer, die auf rechtswidrige Internetinhalte stoßen, können diese kostenlos und anonym bei der Internet-Beschwerdestelle (www.internet-beschwerdestelle.de) melden. Die Hinweisgeber ermöglichen damit die Bekämpfung dieser Internetinhalte sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Wird ein rechtswidriger Internetinhalt in Deutschland gehostet, fordert die Beschwerdestelle den hostenden Provider zum Entfernen des Inhaltes auf. Wird der betreffende Internetinhalt in einem anderen Staat gehostet, in welchem es eine Partner-Hotline gibt (derzeit umfasst das Netzwerk 33 Länder, drei weitere werden demnächst dazu kommen), so wird die eingegangene Beschwerde dorthin weitergeleitet. Diese übernimmt dann die weitere Beschwerdebearbeitung – ebenfalls mit dem Ziel, dass der Inhalt entfernt wird. In Fällen von Kinderpornografie wird zudem immer das Bundeskriminalamt verständigt. Außerdem werden Fälle von Kinderpornografie auch direkt an ausländische Provider gemeldet, wenn es in dem betreffenden Land keine Hotline gibt.

Quelle: eco

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