Im Visier von Hackern: Die Websites kleiner und mittlerer Unternehmen

9. Februar 2010, 12:49 Uhr

Studie zur IT-Sicherheit zeigt Gefahren auf

Angriffe von Hackern auf Unternehmenswebsites sind keine Seltenheit: Jedes elfte Unternehmen wurde bereits Opfer eines Angriffs auf die eigene Website oder den eigenen Online-Shop. Das ist ein Ergebnis der Studie „Netz- und Informationssicherheit in Unternehmen 2009“ des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr. Sie ist ab sofort kostenfrei unter http://www.ecc-handel.de herunterzuladen.

Netzsicherheit spielt für viele kleine und mittlere Unternehmen bislang eine untergeordnete Rolle – in jedem fünften kleinen und mittleren Unternehmen liegen bei den Mitarbeitern keine sicherheitsspezifischen Fachkenntnisse vor. Trotzdem übernehmen sie oftmals die Realisierung von Website und Online-Shop – und nicht ein externer Dienstleister. Möglichen Angriffen durch Hacker wird somit häufig nicht ausreichend vorgebeugt.

Jedes elfte Unternehmen bereits Opfer eines erfolgreichen Website-Angriffs Obwohl die Mehrheit der befragten Unternehmen bislang von Angriffen auf die eigene Website oder den eigenen Online-Shop verschont blieb, war immerhin jedes elfte Unternehmen bereits Opfer eines erfolgreichen Angriffs. 14 Prozent der betroffenen Unternehmen geben dabei an, dass die Ursache unternehmensintern – zum Beispiel durch den sorglosen Umgang mit Passwörtern – begründet ist. „Die rege Teilnahme des Mittelstands an der Studie zeigt, dass IT-Sicherheit bereits von vielen Unternehmen ernst genommen wird – dennoch bleiben Potenziale häufig ungenutzt. Insbesondere die Absicherung der eigenen Website ist meist noch eine offene Flanke“, weiß Andreas Duscha, stellvertretender Bereichsleiter des E-Commerce-Center Handel in Köln.

Der Berichtsband kann unter folgendem Link kostenfrei heruntergeladen werden:
http://www.ecc-handel.de/netz-_und_informationssicherheit_in_unternehmen.php

Sicherheit bleibt ein Thema

Neben den Themen „Internet als Marktplatz“ und „Effizienz als Motor“ bilden „Sicherheit im Web“ und „Internetkrimalität“ ein Schwerpunktthema des diesjährigen NEG-Mittelstandskongress „Erfolgsfaktor Internet“. Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikatoren im Bereich E-Business und an interessierte Mittelständler. Sie findet am 9. und 10. Juni in Bremen statt. Das Sicherheitsforum des Kongresses geht auf die Zukunft der sicheren Kommunikation, Entwicklungen der Internetkriminalität und deren Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse in kleinen und mittleren Unternehmen ein.

Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr

Seit 1998 berät und begleitet das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr, in 29 über das Bundesgebiet verteilten regionalen Kompetenzzentren und einem Branchen- kompetenzzentrum für den Handel, Mittelstand und Handwerk bei der Einführung von E-Business-Lösungen. In dieser Zeit hat sich das Netzwerk mit über 30.000 Veranstaltungen und Einzelberatungen mit über 300.000 Teilnehmern als unab- hängiger und unparteilicher Lotse für das Themengebiet „E-Business in Mittelstand und Handwerk“ etabliert. Das Netzwerk stellt auch Informationen in Form von Handlungsanleitungen, Studien und Leitfäden zur Verfügung, die auf dem zentralen Auftritt www.ec-net.de heruntergeladen werden können. Die Arbeit des Netzwerks wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk

Die Studie „Netz- und Informationssicherheit in Unternehmen 2009“ ist Teil der Arbeit des Verbundprojekts „Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk“ des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG). Das Verbundprojekt soll die Sicherheitskultur in kleinen und mittleren Unternehmen verbessern. Alle Materialien des Verbundprojekts finden Sie unter:
http://www.ecc-handel.de/sichere_e-eschaeftsprozesse_in_kmu_und_handwerk.php

Das E-Commerce-Center Handel (ECC Handel)

Das ECC Handel wurde 1999 als Forschungs- und Beratungs-initiative unter der Leitung des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, insbesondere kleine und mittelständische Handelsunternehmen zum Thema E-Commerce zu informieren. Zahlreiche Aspekte des E-Commerce im Handel hat das ECC Handel in eigenen Studien untersucht. Es wird vom BMWi gefördert und ist in das NEG als Branchenkompetenzzentrum mit Themenfokus Handel eingebunden.

Presseanfragen:
Dipl.-Wirt.-Inf. Andreas Duscha
ECC Handel, c/o Institut für Handelsforschung GmbH
Dürener Str. 401 b, 50858 Köln
Tel.: 0221/943607-70
a.duscha@ecc-handel.de / www.ecc-handel.de

Quelle: ECC Handel

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