Google AdWords: So vermeiden Sie Abmahnungen

26. Juni 2009, 21:34 Uhr

Um die Auffindbarkeit ihrer Website und der einzelnen Produkte im Internet zu verbessern, schaltet eine Vielzahl von Online-Shop-Betreiber Werbeanzeigen in Suchmaschinen, insbesondere bei Google. Bei dieser Werbeform lauern jedoch rechtliche Gefahren. Immer wieder kam es in der Vergangenheit dazu, dass Verwender von Google-AdWords abgemahnt wurden, wenn sie fremde Marken sowie Produkt- oder Geschäftsbezeichnungen der Konkurrenz als Keywords verwendet haben. Unter e-recht24.de gibt Rechtsanwalt Sören Siebert sieben Tipps, wie Sie sich vor Abmahnungen schützen können:

1. Verwenden Sie keine markenrechtlich geschützten Begriffe
Dabei drohen Abmahnungen durch den Markeninhaber. Da der Streitwert im Markenrecht oft hoch ist, kann die Abmahnung schnell 1.500 Euro kosten.

2. Nennen Sie keine Namen der Konkurrenz
Zwar sind bestimmte Namen oder Produktbezeichnungen von Konkurrenten nicht immer markenrechtlich geschützt. Trotzdem kann die Verwendung aus wettbewerbsrechtlichen Gründen unzulässig sein, zum Beispiel für vergleichende Werbung.

3. Prüfen Sie Ihre Keywords sorgfältig
Insbesondere bei der Option „weitgehend passende Keywords“ wählt Google zum Teil geschützte Begriffe automatisch aus. Prüfen Sie daher die Vorschläge sorgfältig – denn im Rechtstreit haften Sie.

4. Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Preise
Der in der Anzeige beworbene Preis muss aktuell sein und dem tatsächlichen Preis entsprechen. Ansonsten kann die Werbung unzulässig sein.

5. Überprüfen Sie vermeintliche Superlative
Sie müssen Behauptungen wie „Europas größte Auswahl“, „beliebtester Online-Shop“ oder „immer die billigsten Preise“ beweisen können. Sonst drohen auch hier Abmahnungen der Konkurrenz.

6. Verzichten Sie auf unangemessene oder anstößige Texte
Gerade beim Guerilla-Marketing wird oft mit provokanten Inhalten geworben. Unangemessene oder anstößige Texte verstoßen allerdings gegen die Google-Richtlinien. Informieren Sie sich vorher in den Nutzer-Bedingungen.

7. Bewerben Sie keine verbotenen Waren und Leistungen
Nach Google-Richtlinien und zum Teil nach deutscher Rechtslage ist Werbung für bestimmte Produkte verboten. Dazu gehören unter anderem Waffen, Alkohol, Tabak oder Produkte bestimmter Tierarten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.e-recht24.de.

Quelle: ECC

Seite gelesen: 4877 | Heute: 4 | Zuletzt am 18. Juli 2018

 

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