Die Trends im E-Mail-Marketing in 2011

20. Januar 2011, 10:29 Uhr

Epsilon International diagnostiziert dem E-Mail-Marketing beste Gesundheit und blickt optimistisch in die Zukunft. Social Media tragen die E-Mail nicht zu Grabe, sondern machen sie vielmehr unentbehrlich. Werbetreibende sollten aber die folgenden Entwicklungen berücksichtigen:

Anti-Spam-Filter werden verhaltensbasierter

Viele Internet Service Provider (ISP) haben ihre Anti-Spam-Filter weiterentwickelt und stützen ihre Technologie nun auf den Grad des Engagements der Empfänger. Entscheidend sind hierbei die Öffnungs- und Klickraten. Gmail, Hotmail und Yahoo! haben ihre Plattformen bereits so konfiguriert, dass E-Mails, die nicht das Interesse des Nutzers wecken, quasi automatisch gelöscht werden. Dadurch wird sich der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Empfänger weiter verschärfen. Relevanz gewinnt weiter an Bedeutung! Wer dies berücksichtigt, wird von deutlich weniger Konkurrenz im Postfach der Abonnenten profitieren, während andere Marken einfach vom Radar des Empfängers verschwinden.

Segmentierung und gezielte Ansprache werden noch wichtiger

Das erste Opfer dieser neuen Art der Filterung ist die E-Mail zur Neukunden-Gewinnung. Spricht sie den potentiellen Kunden nicht gezielt an, hat die Nachricht kaum Aussicht darauf, in das Postfach zu gelangen. Segmentierung und gezielte Ansprache sind daher unerlässlich. Für eine effiziente und schnelle Aktivierung neuer Kunden wird es in 2011 noch wichtiger, die Basis und die Ergebnisse der Kampagnen regelmäßig zu analysieren.

LifeCycle-E-Mail-Marketing und Real-Time-Messaging als Erfolgskonzept

Statt auf Push-Kampagnen zu setzen, werden E-Mails zukünftig auf der Grundlage spezifischer Ereignisse, wie einem Auskunftsverlangen, einer Bestellung oder einem Warenkorb-Abbruch, verschickt. LifeCyle-E-Mail-Marketing und Real-Time-Messaging (RTM) werden deshalb zum unverzichtbaren Werkzeug des Marketers.

Social Marketing: Ein Eldorado, dass erst noch erschlossen werden muss

600 Millionen Facebook-Nutzer und rund 150 Millionen Twitterer weltweit lassen Werbetreibende von vielfältigen neuen Möglichkeiten träumen und der scheinbare Erfolg einiger großer Marken lässt die sozialen Medien noch attraktiver erscheinen. Allerdings fehlt es vielen Werbetreibenden noch an echten Modellen und kohärenten Strategien für diese neuen Kanäle. Und angesichts der zunehmenden Kontrolle des Verbrauchers wird es immer schwieriger, die Erwartungen des Konsumenten zu identifizieren. Marketingverantworliche stehen 2011 also vor der Herausforderung, Strategien für das Social Web zu entwickeln und Kennzahlen zu bestimmen, um den Erfolg ihrer Social Media-Kampagnen zu messen.

Mobile Marketing und Geotargeting sind bereits heute Realität

Die zunehmende Nutzung mobiler Endgeräte ist ein weiterer wichtiger Trend des kommenden Jahres – und damit verbunden Mobile Marketing. Wenngleich auch Smartphones und Smartpads keine neuen Kanäle sind, werden sie dennoch die E-Mail-Kommunikation der Zukunft maßgeblich verändern. Nicht nur bei der Gestaltung der E-Mail-Kampagnen, sondern auch bei der Gestaltung der Webseiten müssen Werbetreibende zukünftig die kleineren Displays der mobilen Endgeräte berücksichtigen. Und mit Geotargeting hat sich bereits ein weiterer Trend etabliert, der eine noch feinere Zielgruppenansprache erlaubt.

„Durch Social Media und Mobile Communications nehmen die Möglichkeiten der gezielten Kommunikation mit dem Verbraucher stetig zu. Cross-Marketing und Multi-Channel-Marketing werden immer wichtiger, um die zahlreichen Berührungspunkte mit dem Verbraucher optimal zu nutzen. Real-Time-Messaging und LifeCycle-E-Mail-Marketing sind adäquate Konzepte, um den gestiegenen Anforderungen der Kunden zu begegnen. Wer diese Trends allerdings ignoriert, sollte sich über mangelnden Erfolg seiner Kampagen nicht wundern“, kommentiert Swen Krups Country Director Germany bei Epsilon International.

Quelle: Über Epsilon International

Seite gelesen: 4447 | Heute: 2 | Zuletzt am 16. Dezember 2017

 

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