Auf diese Online-Bezahlverfahren vertrauen die deutschen Internetnutzer

19. Dezember 2014, 18:45 Uhr

Gedränge in den Geschäften, lange Schlangen an den Kassen und lästiges Schleppen der Einkaufstüten: Eine Shopping-Tour während der Adventszeit kann die Weihnachtsstimmung verderben. Deutlich entspannter stöbert es sich dagegen im Internet. Der Online-Einkauf bietet allerdings nicht nur Vorteile, sondern birgt auch Risiken: Einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt zufolge sind 18 Prozent der Internetnutzer schon einmal Opfer von Cyberkriminalität geworden. (1) Der Faktencheck zeigt die interessantesten Ergebnisse.

PayPal und Online-Banking sind die bekanntesten Zahlungsarten

PayPal ist das bekannteste Online-Bezahlsystem in Deutschland:

Wer sich beim Bezahlservice PayPal anmeldet, hinterlegt seine Bankverbindung oder seine Kreditkartendaten, um direkt via PayPal in verschiedenen Online-Shops zu bezahlen. Hierbei erfolgen die Transaktionen über eine verschlüsselte Verbindung.

Das halten die deutschen Internetnutzer für besonders sicher:

Immer mehr Deutsche verabschieden sich von Überweisungsformularen, die sie persönlich zur Bank bringen, denn wer das Internet nutzt, kann seine kompletten Bankgeschäfte von zu Hause erledigen – unabhängig von Öffnungszeiten. Beim Online-Banking nehmen Nutzer den Zahlungsvorgang selbst in die Hand. Auch wenn damit viele auf die Sicherheit dieser Bezahlsysteme vertrauen, rät CosmosDirekt-Experte Patrick Lemens: „Egal für welche Methode man sich entscheidet – persönliche Daten sollten stets durch ein möglichst sicheres Kennwort geschützt werden, bestehend aus einer Buchstaben-Zahlen-Sonderzeichen-Kombination. Achten Sie auch darauf, diese Kombination in möglichst regelmäßigen Abständen zu ändern.“

Sonderfall Kreditkarte: Vorsicht bei Online-Zahlungen

46 Prozent der Befragten zahlen bei Online-Einkäufen per Kreditkarte. Dabei halten 61 Prozent diese Zahlungsart im Netz für sicher.

Da bei der Bezahlung mit der Kreditkarte sensible Daten angegeben werden müssen, ist Vorsicht geboten. Werden die Daten missbräuchlich verwendet und wird fälschlicherweise Geld vom Konto abgebucht, ist zwar oft noch eine Rückbuchung möglich – häufig jedoch erst nach einem aufwändigen Prüfungsverfahren durch das Kreditkartenunternehmen. Online-Experte Patrick Lemens rät: „Wer den speziellen FinanzSchutz abschließt, ist gegen finanzielle Folgeschäden einer missbräuchlichen EC- und Kreditkarten-Nutzung geschützt.“ Zusätzlich sind Kunden gegen finanzielle Schäden abgesichert, die durch das Ausspähen persönlicher Anmeldedaten, Passwörter und Geheimzahlen entstehen.

(1) forsa-Umfrage „Online-Transaktionsportale, Passwörter und Cyberkriminalität“ im Auftrag von CosmosDirekt. Im Oktober 2014 wurden 1.000 Internetnutzer in Deutschland befragt.

Quelle: CosmosDirekt
www.cosmosdirekt.de/faktencheck-online-shopping

Seite gelesen: 3859 | Heute: 4 | Zuletzt am 20. Oktober 2020

 

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