Ad Impressions reichen nicht – Sichtbarkeit zählt

29. Juni 2012, 15:05 Uhr

Die GfK, als führendes Marktforschungsunternehmen, warnte heute, dass man einen falschen Eindruck vom Erfolg von Online-Kampagnen erhält, wenn man sich nur auf Ad Impressions verlässt.

Ad Impressions, Branding KPIs und sogar Click-Through-Raten sind bei der Bewertung des Erfolgs von Kampagnen heute nicht mehr die einzigen Indikatoren. Ad Impressions allein berücksichtigen nicht, ob die Anzeige auf dem sichtbaren Bildschirm des Nutzers angezeigt wurde, noch sagen sie etwas darüber aus, wie lange dies der Fall war.

„Die Nutzer landen auf einer Seite, die eine Anzeige enthält, scrollen aber sofort soweit herunter, so dass die Anzeige nicht mehr oder nur teilweise sichtbar ist“, so Arno Hummerston, einer der Experten der GfK für digitale Technologien. „In diesem Fall wäre es verschwendetes Geld, die Platzierung einer Anzeige ausschließlich basierend auf Ad Impressions zu planen. Um den Return on Invest wirklich zu verstehen, muss man neben den Ad Impressions auch die Sichtbarkeit der Anzeige berücksichtigen: Welcher Anteil der Anzeige war für welchen Zeitraum auf dem Bildschirm des Nutzers sichtbar?“

Im Rahmen der digitalen Strategie bringt die GfK ein globales Instrument auf den Markt, das genau dieses Ziel erreicht. DeliveryControl.dx erfasst die Browseraktivität (aktives Fenster oder Tab), die Position der Anzeige auf der Website, die Bildschirmauflösung und das Scrollen des Nutzers. Die Analyse gibt Auskunft über die unterschiedlichen Sichtbarkeitsstufen der Anzeige ? ob sie vollständig angezeigt wurde (100 Prozent) oder zu mindestens 90 Prozent, 75 Prozent, 50 Prozent oder 1 Prozent auf dem Bildschirm des Nutzers sichtbar war ? sowie die durchschnittliche Sichtbarkeitsdauer für jede dieser Stufen. Darüber hinaus kann nach Website, Rubrik, Platzierung, Anzeigenformat und Motiv aufgeschlüsselt werden.

Um die tatsächliche Sichtbarkeit und die Dauer der Sichtbarkeit zu messen, setzt die GfK das kosteneffiziente und einfach einzurichtende Tagging-System von nurago ein. Werbemittelkontakte können so ohne die Notwendigkeit eines Panels passiv gemessen und kontinuierlich berichtet werden. Da kein Online-Panel benötigt wird, können auch kleine Kampagnen zuverlässig ausgewertet werden.

„Letztendlich ist das vorteilhaft für die Werbetreibenden“, so Hummerston, „da sie die tatsächliche Leistung der Platzierungen differenzierter beurteilen können.“ DeliveryControl.dx ermöglicht eine weitaus präzisere Messung der tatsächlichen Sichtbarkeit der Anzeige und bietet darüber hinaus zeitnahe Analysemöglichkeiten: die Kampagnen können schon während der Laufzeit überwacht und optimiert werden.

„In Kombination mit panelbasierten soziodemografischen Daten (AudienceProfiles.dx und ExposureEffects.dx) kann die Sichtbarkeit zusätzlich auf Zielgruppenebene analysiert werden, um ein reichhaltigeres, realitätsnäheres und umfassenderes Bild der Effektivität und Effizienz von Kampagnen zu erhalten.“

Weitere Informationen

Robert Wucher, T +49 911 395-2523, robert.wucher@gfk.com
Jens Barczewski, T +49 89 273 7013-77, barczewski@nurago.com

Über die GfK

Die GfK ist eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Ihre mehr als 11.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Dabei setzt die GfK auf permanente Innovation und intelligente Lösungen. So liefert die GfK in über 100 Ländern das Wissen, das Unternehmen benötigen, um die für sie wichtigsten Menschen zu verstehen: ihre Kunden. Im Jahr 2011 betrug der Umsatz der GfK 1,37 Milliarden Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com. Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/gfk_gruppe

Quelle: GfK

Seite gelesen: 1996 | Heute: 2 | Zuletzt am 15. Dezember 2017

 

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