97 Prozent der deutschen Internetnutzer kaufen online ein

17. Juni 2009, 12:38 Uhr

Dass sich das Internet nicht nur als reiner Informationskanal, sondern auch immer mehr als Vertriebskanal etabliert, bestätigt nun auch die Quelle-Trendstudie „Webshopping 2009“: 97,4 Prozent der deutschen Internetnutzer zwischen 18 und 64 Jahren haben in den vergangenen zwölf Monaten mindestens 1 Mal im Internet eingekauft. Das ist im Vergleich zu 2007 ein Plus von 28,1 Prozent. Nicht nur die Anzahl der getätigten Online-Käufe ist gestiegen, auch die Ausgaben haben sich erhöht: 44,3 Prozent geben mehr Geld aus als im Vorjahr. Etwa jedes zweite Online-Budget lag zwischen 100 und 499 Euro. Trotz Wirtschaftskrise sind die Konsumenten überzeugt, dass die positive Entwicklung weiter anhält (87,7 Prozent).


Weitere interessante Erkenntnisse der Studie

o Webshopper haben eine hohe Erwartungshaltung: Neben einem guten Preis-Leistungsverhältnis (91,2 Prozent) legen sie Wert auf einfache, bequeme Bestellvorgänge (88,8 Prozent) und Übersichtlichkeit (88,7 Prozent).

o Sicherheit und Datenschutz (25,5 Prozent) sowie gute Erfahrungen bei vorigen Bestellungen (23 Prozent) und Seriosität (19,3 Prozent) sind entscheidende Kriterien bei der Shop-Auswahl. Die Tradition eines Unternehmens oder einer Marke ist für 65,9 Prozent auch beim Online-Kauf wichtig.

o Auch der Service im Netz wird groß geschrieben. Die bestellten Produkte müssen zügig geliefert werden (93 Prozent) – für 66,1 Prozent ist eine Lieferung innerhalb von zwei Tagen Pflicht. Kundenfreundliche Rücknahmebedingungen (92,1 Prozent) und die Verfügbarkeit verschiedener Zahlungsmöglichkeiten (86,6 Prozent) sind beliebte Service-Angebote. Bei Problemen schätzen 82,8 Prozent der Befragten nach wie vor die Möglichkeit, telefonisch Kontakt zum Unternehmen aufzunehmen.

o Kundenbewertungen und Informationen in Web-Communities als Kaufentscheidungskriterien:Über 40 Prozent der Befragten haben schon mehrfach auf das Urteil Anderer vertraut. 51,9 Prozent lesen die Bewertungen, orientieren sich aber nicht immer daran. In der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre werden Kommentare und Informationen in sozialen Netzwerken und Web 2.0 immer wichtiger: Schon 18,9 Prozent vertrauen den Informationen und Empfehlungen der Community.

o Die Gründe von Kaufabbrüchen sind vielfältig: So schrecken undurchsichtige Zahlungsmethoden 44,6 Prozent der Befragten ab. Bei Problemen mit der Website – durch Verbindungsschwierigkeiten (34,1 Prozent) oder lange Ladezeiten (33,5 Prozent) – geben viele Kunden auf.

o Optimierungspotenzial für die Shop-Betreiber sehen die Internetnutzer vor allem in den Bereichen Sicherheit (43,8 Prozent), übersichtliche Suchfunktion (38,6 Prozent) und der Möglichkeit, Produkte online miteinander zu vergleichen (38,4 Prozent). Gut aufgestellt ist der Online-Handel hingegen bei Produktauswahl und Bestellvorgang – diese Bereiche kritisieren nur 12,5 beziehungsweise 11,8 Prozent der Befragten.

Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie unter www.quelle.com

Quelle: ECC Handel

Seite gelesen: 5316 | Heute: 3 | Zuletzt am 16. Dezember 2017

 

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