10 Tipps zur sicheren Nutzung von Social Networks im Unternehmen

9. Juli 2010, 14:16 Uhr

Soziale Netzwerke gewinnen als Kommunikationsinstrument für Marketing, Vertrieb und Unternehmenskommunikation zunehmend an Bedeutung. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, potenzielle Sicherheitsprobleme auszuschalten, welche bei der Nutzung Sozialer Netzwerke entstehen können. Der Netzwerksicherheit-Experte Stonesoft hat daher zehn Tipps für den sicheren Umgang mit Social Networks zusammengestellt.

Mitarbeiter sensibilisieren

* Schärfen Sie das Bewusstsein Ihrer Mitarbeiter. Wer über Risiken und Bedrohungen aufgeklärt ist, kann sich auch angemessen verhalten. Ein Katalog mit Verhaltensregeln sowie die Ernennung eines Social-Media-Verantwortlichen, sind dabei hilfreiche Maßnahmen.
* Definieren Sie Routinen für kontinuierliche Aufklärung. Die IT-Verantwortlichen sollten sich regelmäßig zu festen Zeiten über die neusten Risiken informieren oder Sicherheits-Updates runterladen.
* Stellen Sie Richtlinien dafür auf, wer wann Zugang zu welchen Netzwerkbereichen und Anwendungen erhält. So können Sie sensible Informationen kontrollieren und wissen jederzeit, wer welche Informationen abgerufen hat. Die reduziert die Gefahr, dass Informationen nach außen gelangen. Wichtig ist dabei, die Richtlinien fortlaufend an veränderte Bedingungen anzupassen.

Gefährliche Websites blockieren

* Sperren Sie infizierte Websites mithilfe von URL-Filtern. Damit blockieren Sie den Zugriff auf bekannte Malware- und Phishing-Websites und verhindern, dass Mitarbeiter verseuchte Dateien herunterladen. Mithilfe von so genannten schwarzen und weißen Listen werden die Filter auf dem neusten Stand gehalten.
* Verwenden Sie moderne Firewalls. Diese ermöglichen eine so genannte Deep-Traffic-Inspection des Datenverkehrs und entschlüsseln sowie verschlüsseln den Datenstrom.

Externe Partner berücksichtigen

* Definieren Sie, welche externen Partner auf welche Unternehmensanwendungen zugreifen dürfen und vergeben Sie die Rechte für Netzwerkzugriffe zentral. So stellen Sie sicher, dass beispielsweise ein Lieferant mit einem einzigen Login nur auf die Netzwerkbereiche und Dienste zugreifen kann, für die er autorisiert ist.
* Schützen Sie sich vor Sicherheitslücken mit einem so genannten Intrusion Prevention System (IPS). Dieses dient als Schutzbarriere vor Würmern, Viren oder anderer Schadsoftware, die gezielt Sicherheitslücken angreift.

Intranet absichern

* Sichern Sie hochsensible Informationen in Ihrem Intranet über die Segmentierung durch Firewalls. Einzelne Bereiche wie die Finanzabteilung können so vor Infizierung durch andere Netzwerksegmente geschützt werden.
* Binden Sie auch mobile Endgeräte, wie Notebooks oder Smartphones in die Sicherheitsstrategie ein. Über eine Assessment-Funktion kann kontrolliert werden, ob auf dem mobilen Gerät die richtige Firewall installiert ist und ob Betriebssystem und Antivirensoftware auf dem aktuellsten Stand sind. Ist dies nicht der Fall, wird der Zugriff verweigert.
* Verwalten, überwachen und konfigurieren Sie das gesamte Netzwerk über eine zentrale Managementkonsole. So lassen sie künftige Angriffe besser abwehren, gefährdete Anwendungen schneller schützen und einheitliche Sicherheitsrichtlinien implementieren.

Quelle:
Praxis: Social Networks im Unternehmen ohne Risiko nutzen, www.networkcomputing.de

Seite gelesen: 4936 | Heute: 2 | Zuletzt am 20. November 2017

 

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