Wie der unbedachte Umgang mit sozialen Netzwerken dem Ruf schadet

8. Dezember 2011, 18:08 Uhr

Die Spuren, die jeder Nutzer im Internet hinterlässt, sind und bleiben für die ganze Welt sichtbar. Online-Reputations-Spezialist Reputeer zeigt auf, wie sowohl Personen der Öffentlichkeit als auch Privatpersonen sich der nachhaltigen Rufschädigung ihres Namens im Netz oft nicht bewusst sind.

Der Ausbau der Social-Media-Aktivitäten in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens hat das Kommunikationsverhalten der Gesellschaft maßgeblich verändert. Ein verantwortungsvoller und bedachter Umgang mit den sozialen Diensten wird für jeden Einzelnen immer bedeutender. Das Internet vergisst nichts: Veröffentlichungen im Netz bleiben jederzeit abrufbar und bilden nachhaltige Eindrücke der betreffenden Person.

Noch vor einigen Jahren war ein professionelles Reputationsmanagement nur für Personen der Öffentlichkeit wie z.B. Politiker oder Schauspieler von Bedeutung. Durch das Internet verfügt heutzutage ein Jeder über ein Medium und kann jederzeit öffentlichkeitswirksam agieren. Die Risiken einer so unmittelbaren und unwiderruflichen Kommunikation im öffentlichen Netz sind nicht zu unterschätzen. Laien publizieren oft mit hoher Naivität nicht ausreichend recherchierte Inhalte oder verletzen Rechte und ethische Grenzen. Sie gefährden dadurch nicht nur ihre eigene Reputation, sondern auch den Ruf anderer.

Fettnäpfchen oder Skandal – die Bandbreite von Social Media-Fehlern

Einer der ersten Prominenten, die ihre Social-Media-Aktivitäten in professionelle Hände gegeben haben, ist der Schauspieler Ashton Kutcher. Etwa acht Millionen Menschen lesen weltweit täglich die Twitter-Nachrichten des prominenten Social-Media-Vorreiters. Die Entscheidung, die Inhalte seiner Kurz-Nachrichten der Katalyst Gruppe zu überlassen, ist durch zwei Ereignisse gefallen, die eine Welle der Entrüstung bei seinen Fans entfachten. Vor Kurzem hatte sich Kutcher spontan zur Entlassung eines US-Fußball-Trainers geäußert, ohne sich vorab über die Hintergründe zu informieren. Der Coach wurde des Kindesmissbrauchs beschuldigt. Den 11. September nannte er, in Vorfreude auf die beginnende Football-Saison, den „tollsten Tag des Jahres“.

Negativschlagzeilen aufgrund eines leichtsinnigen Umgangs mit den Sozialen Netzwerken musste vor einigen Tagen auch ein österreichischer Politiker hinnehmen. Viele der Facebook-„Fans“ von Bundeskanzler Werner Faymann waren nach Recherchen von Journalisten gefälscht und existierten im wahren Leben nicht. Die Lobeshymnen, die auf seiner Facebook-Seite von „Fans“ zu lesen waren, wurden frei erfunden und der Politiker muss nun viel Spott und Häme ertragen. Aber auch Privatpersonen und Unternehmer tragen einen Reputationsschaden davon, wenn Altlasten ihren Ruf beeinträchtigen. Die Vergangenheit hat den Inhaber und Geschäftsführer eines gesunden mittelständischen Produktionsbetriebes eingeholt, dessen erstes, im Studium gegründetes Zwei-Mann-Unternehmen, Ende der 90er-Jahre Insolvenz anmelden musste. Obwohl sein jetziges Business mit dem damaligen Geschäftsmodell nichts gemein hat, listen Suchmaschinen die Meldung der Geschäftsaufgabe unter den ersten Treffern. Im Gedächtnis von potenziellen Kunden und Geschäftspartnern bleibt „Insolvenz“ und es kommen Zweifel an der Seriosität des heutigen Produktionsbetriebes auf.

Dass das Netz kein privater Spielplatz ist, musste auch ein junger Mann feststellen, der mit 14 Jahren bei einem Fußballspiel einen Feuerwerkskörper zündete und bundesweites Stadionverbot erhielt. Seine pubertären Freunde gründeten eine Fan-Seite auf Facebook, in der sie die Tat des Jugendlichen priesen. Nach erfolgreichem Abschluss von Abitur und Studium wird er sich nun Jahre später bewerben, und immer noch wird die erste Information, die ein Personalverantwortlicher bei der Suche nach seinem Namen im Netz findet, eine Straftat sein.

Grundsätzlich muss jeder Nutzer die Online-Dienste im Hinblick auf seine eigenen Ziele und seine Reputation im Auge behalten. Das Bewusstsein für ein professionelles Reputations-Management kommt meist erst dann auf, wenn der Ruf schon geschädigt ist. Einen Online-Ruf zu reparieren ist allerdings wesentlich schwieriger als ein unbeschriebenes Blatt zu bearbeiten.

Über Reputeer

Die Reputeer GmbH & Co. KG ist Spezialist im Online Reputation Management und unterstützt Personen und Unternehmen beim Aufbau und nachhaltigen Schutz ihres guten Rufs im Internet. Das Leistungsspektrum von Reputeer umfasst Karrieremanagement, Schutz der Privatsphäre sowie Reputationsaufbau von Leistungsträgern in Unternehmen. Für Personen, die wissen wollen, welcher Ruf ihnen im Internet vorauseilt, hat Reputeer einen Online Reputations-Check im deutschen Markt eingeführt. Die umfassende Analyse erfolgt durch die von Reputeer entwickelte Software „Online Reputation Summary“, die Bewertung durch die Analysten des Reputeer-Teams. Reputeer ging im April 2011 an den Start und ist eine Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe Ebner Ulm mit Sitz in München.

Links:
www.reputeer.de
www.reputation-summary.de

Quelle: Reputeer GmbH & Co.KG
Aussender: www.presseportal.de (ots)

Seite gelesen: 3726 | Heute: 3 | Zuletzt am 12. August 2017

 

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