Spam adé – Wie Sie sich und Ihr Unternehmen vor unerwünschten E-Mails schützen

5. Januar 2010, 23:51 Uhr

Die E-Mail ist aus dem Geschäfts- und Privatleben nicht mehr wegzudenken. Nach Schätzungen des Instituts für Internet-Sicherheit der Fachhochschule Gelsenkirchen, werden mittlerweile mehr als 200 Milliarden E-Mails pro Tag verschickt. Untersuchungen zufolge sind aber 90 bis 95 Prozent aller E-Mails unerwünschter Werbe-Müll. Neben den kommerziellen Absichten der Spammer kann die unerwünschte Post auch Viren, Würmer und andere Schädlinge verbreiten. So werden Arbeitsplatz-PCs in vielen Unternehmen infiziert.

Im Folgenden finden Sie Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Spam, die vom Instituts für Internet-Sicherheit veröffentlicht wurden:

Schützen Sie sich mit Sicherheitsupdates!

Sie sollten über ein aktuelles Antivirenprogramm verfügen und besonders sicherheitsrelevante Anwendungen, aber auch das Betriebssystem stets aktuell halten. Nahezu alle Antivirenprogramme wie auch Betriebssysteme führen automatisch Sicherheitsupdates durch oder machen Sie darauf aufmerksam.

Antworten Sie niemals auf Spam-Mails!

Grundsätzlich gilt: Antworten Sie niemals auf Spam-Mails, auch nicht, wenn Sie am Ende der Mail zum Abbestellen des Dienstes aufgefordert werden. Beim Klick auf Floskeln wie „Wenn Sie keine weiteren Nachrichten von uns erhalten wollen, klicken Sie hier.“ bestätigen Sie nur, dass es sich bei ihrer Mailadresse um eine Aktive handelt.

Geben Sie Ihre E-Mailadresse nicht bei jeder Aufforderung preis!

Generell sollten Sie Ihre Mailadresse an so wenig Stellen wie möglich hinterlassen. Benutzen Sie nicht Ihre primäre E-Mailadresse für Anmeldungen von Newslettern oder Webseiten mit Login. Trennen Sie sich von E-Mail-Adressen die hauptsächlich Spam an Ihre Hauptadresse weiterleiten.

Präsentieren Sie Ihre E-Mailadresse nicht im Klartext!

Veröffentlichen Sie auf Ihrer Webseite Ihre E-Mail-Adresse nicht im Klartext. Das Problem: Wird eine E-Mail-Adresse im Netz veröffentlicht, dauert es nicht lange bis sie in den Adresslistender Spammer landet. Damit Sie sich davor schützen können, sollten Sie diese verfälscht darstellen.

Beschweren Sie sich beim Provider!

Eine weitere Möglichkeit, der Flut an unerwünschten E-Mails Herr zu werden, ist eine Beschwerde bei dem Provider des Absenders. Die Beschwerde-Adresse lautet für in Deutschland ansässige Provider in der Regel „abuse@…de„, Webdienste wie T-Online, AOL, GMX und andere reagieren in der Regel auf solche Beschwerden und löschen im Zweifel das Mailkonto des Spammers. Auch das Melden der E-Mails an die so genannte „Internet-Beschwerdestelle“ kann Abhilfe schaffen.

Benutzen Sie einen aktuellen Spamfilter

Die meisten Spamfilter sind heutzutage recht zuverlässig und nehmen Ihnen beim Aussortieren von unerwünschten Nachrichten viel Arbeit ab. Damit die Filter auch nach der Installation effektiv arbeiten können, müssen Sie diese stets aktuell halten. Doch Vorsicht! Spamfilter können auch erwünschte E-Mails als Spam einstufen. Dieses Verhalten tritt besonders häufig nach einer Neuinstallation auf, da dem Filterprogramm noch Trainingsdaten fehlen. Überprüfen Sie daher regelmäßig Ihren Spamordner auf fälschlicherweise als Spam eingestufte E-Mails.

Ausführlichere Informationen erhalten Sie in dem folgenden pdf-Dokument:
http://www.ecc-handel.de/download/87897001/NEG-AntiSpam-2009-12-02_Ratgeber.pdf

Quelle: ECC Handel

Seite gelesen: 4633 | Heute: 3 | Zuletzt am 22. Juli 2017

 

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