Soziale Netzwerke im Profil – Tops und Flops für Markenkontakte

14. September 2010, 14:33 Uhr

Weber Shandwick Studie gibt Aufschluss über zielgruppengerechte Kommunikation 2.0

Weber Shandwick, eine der weltweit führenden Kommunikationsagenturen, vergleicht in einer explorativen Studie Nutzerprofile und Interaktion von Usern in zehn deutschen und internationalen Social Networks. Für die Studie hat Weber Shandwick gemeinsam mit respondi online panel 1.000 User zu ihren bevorzugten Netzwerken befragt, darunter Facebook, die VZ-Netzwerke und Xing sowie der Microblogging-Dienst Twitter. Neben Fragen zu demografischen Merkmalen wie Geschlecht, Bildung und Alter der Nutzer wurde bei der Befragung auf Nutzungsintensität sowie die Wahrnehmung von Marken eingegangen.

Dabei fiel auf, dass sich Nutzergruppen von Netzwerk zu Netzwerk stark unterscheiden: Während das Karriereportal LinkedIn beispielsweise zu über zwei  Dritteln von männlichen Usern genutzt wird, sind es bei dem Freundefinder wer-kennt-wen gerade mal 40 Prozent. Ähnlich große Unterschiede werden im Bildungsgrad der Nutzer deutlich: 59 Prozent der befragten LinkedIn-Mitglieder verfügen über Abitur und ein abgeschlossenes Studium, dies trifft dagegen nur auf 14 Prozent der wer-kennt-wen-User zu.

Auch in der Verwendung mobiler Geräte zum Login auf sozialen Netzwerken sind große Unterschiede erkennbar: etwa ein Viertel der befragten Twitter-Nutzer greifen mobil auf ihr Netzwerk zu. Im Vergleich dazu sind es bei Xing nur knapp 9 Prozent, auf StayFriends verschwindend geringe 2 Prozent.

Besonders interessant für die Kommunikation von Unternehmen: während die VZ-Netzwerke quantitativ die meisten Möglichkeiten bieten, Marken und Produkte beispielsweise auf Edel-Profilen, Banner-Werbung oder in Gruppen zu positionieren, haben Nutzer des Karriereportals LinkedIn laut Studie den häufigsten Kontakt zu Marken im Netzwerk.

Hintergrund der Studie war der vielerorts bemängelte Umstand, ein Großteil der Unternehmen nutze zwar soziale Netzwerke für die Unternehmenskommunikation, klare Konzepte in der Mediaplanung würden jedoch meist fehlen. „Bisher wurden die verschiedenen Social Networks über einen Kamm geschert und so letztlich Äpfel mit Birnen verglichen“ kommentiert Astrid von Rudloff, CEO von Weber Shandwick in Deutschland. „Unsere Studie liefert empirische Anhaltspunkte für eine zielgruppengerechte Mediaplanung im Web 2.0“, so von Rudloff weiter.

Ein ausführlicher Ergebnisbericht der aktuellen Studie von Weber Shandwick und respondi inklusive Grafiken und weiteren Details zu Nutzergruppenprofilen, Markeninteraktion und Datensicherheit ist kostenfrei als PDF abrufbar über www.webershandwick.de oder per E-Mail an kontakt@webershandwick.com.

Weber Shandwick ist eine der international führenden Kommunikationsagenturen mit Niederlassungen in 76 Ländern. An den deutschen Standorten Berlin, Frankfurt, Köln und München bietet Weber Shandwick Beratung zu Strategie und Umsetzung in sechs zentralen Geschäftsbereichen: Brand/Consumer, Corporate, Technology, Digital Communications sowie Public Affairs und Healthcare. Zu den Spezialleistungen der Agentur gehören Krisenmanagement, CSR, Standortmarketing und Marktforschung. 2010 wurde Weber Shandwick von Advertising Age zur ‚Agency of the Decade‘ und vom Holmes Report zum zweiten Mal in Folge zur ‚Global Agency of the Year‘ ernannt. Die Agentur wurde 2010 als ‚Best Multinational Firm to Work For in EMEA‘ vom Holmes Report und ‘Top Place to Work in PR’ von PR News ausgezeichnet. Weber Shandwick gehört zur Interpublic Group. www.webershandwick.de

Kontakt:
Weber Shandwick
Stefanie Grimm
Schönhauser Allee 37, Geb. P
10435 Berlin
+49 30 20351217
sgrimm@webershandwick.com
www.webershandwick.de

Quelle: Weber Shandwick

Seite gelesen: 5248 | Heute: 2 | Zuletzt am 16. August 2017

 

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