„Indect“ – Ein EU-Projekt zur Ortung „abnormen Verhaltens“

14. Januar 2011, 18:37 Uhr

„Indect“ heißt der Albtraum von einem Polizeistaat. Bald schon kann jeder im Internet Ziel einer Überwachung werden. Die EU forscht an Programmen, die „abnormales Verhalten“ erkennen sollen. „Indect“ soll auf aggressive Stimmen und gewalttätige Mimik in Videos und Bildern reagieren. Wer im Netz auffällt, soll durch die Verknüpfung mit Überwachungskameras, Handy-Ortung und unbemannten, vernetzten Flugzeugen auch im öffentlichen Raum flächendeckend ausspioniert werden können.

Bereits 2014 sollen die ersten Test-Installationen an 15 Orten Daten liefern. 15 Millionen Euro steckt die EU seit 2009 in „Indect“. Eine knappe Million fließt auch nach Deutschland. Was kaum einer weiß: In Oldenburg forscht die Firma Innotec Data für den totalen Überwachungsstaat. Kritiker sehen in dem Projekt eine Bedrohung der Menschenrechte in Europa. Wir berichten am Montag.

Kulturzeit:
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD
Mo. bis Fr., 19.20 bis 20.00 Uhr
http://www.3sat.de/kulturzeit/

Quelle: ZDF/3sat

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